Verlegung von Keramikfliesen und Natursteinen auf beheizte Fußböden |
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Von Bodenheizsystemen gibt es zwei Arten: Elektro- oder Warmwasserversorgung. Die elektrischen Wärmeanlagen sehen keinen Einsatz eines Estrichs zur Raumerwärmung vor. Die Installation dieses Anlagentyps ist einfach und schnell. Im Fall von aufgeklebten Böden (Fliesen oder Natursteine) werden die Wärmematten in eine dünne Schicht selbstausgleichenden Mörtels eingelassen. Die geringe Dicke machen ihn sowohl für Neubauten auch Altbaurenovierungen geeignet, da er direkt auf den bestehenden Boden aufgetragen werden kann. Da er nicht in den Estrich versenkt wird,
Bei Bodenheizsysteme über Warmwasserverteilung ist der herzustellende Aufbau komplizierter, da im Allgemeinen die Durchgangsrohre für das Wasser von der Estrichschicht überdeckt sind, die als Trägerebene für die Verlegung der Keramik- oder Natursteinverkleidung fungiert. ![]() Sehen
wir
uns im Einzelnen die verschiedenen Arbeitsphasen bei der Verlegung
dieses Typs
an .
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Umlaufstreifen Wie
bereits vorher angegeben, müssen die verschiedenen Komponenten nach der
zuständigen Richtlinie UNI EN 1264 installiert werden. Bevor mit der
Verlegung
der Heizanlage begonnen wird (wärmeakustische Isolierschicht und
Rohrleitungsschleifen),
muss
entlang der Umfassungsmauern des Raumes und anderen Bauten, die aus dem
Boden
hervorragen, wie Säulen, Treppen usw., eine Isolierschicht aus
geschäumtem, geschlossenzelligem
Polyethylen in einer Dicke von 5-8mm angebracht werden, die die
Wärmeausbreitung des Estrichs aufnimmt und die Wärmebrücken an der Ecke
Mauer/Wand abschwächt. Der Isolierstreifen wird auf der rohen
Wandoberfläche angebracht
und muss die gesamte Bodenhöhe abdecken. Der Streifen wird nach der
Fußbodenverlegung auf Höhe der Fußbodenleiste abgeschnitten
Feuchtigkeitsbarriere
Schutzschicht Dichtungstest
Verstärkungsnetz
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Der Estrich Der Estrich bildet die Trägerschicht, auf den der Keramik- oder Natursteinmantel verlegt wird. Auf dem Markt findet man verschiedene Produkte, die hierfür geeignet sind und die folgendermaßen unterschieden werden:
![]() Ferner findet man vorgemischte Produkte mit Zuschlagsstoffen, die lediglich mit Wasser gemischt werden müssen, und andere Produkte, die direkt auf der Baustelle Sand passender Körnung nach angaben des Herstellers dosiert werden.
Für diese Art der Verarbeitung empfiehlt Litokol das speziale Hydraulikbindemittel mit normaler Abbindung und schneller Trocknung LITOCEM. Das Produkt muss mit Feinkies mit einer Körnung zwischen 0-8 mm und Wasser in folgendem Verhältnis gemischt werden:
Das so geknetete Produkt erhält nach 28 Tagen eine
Druckfestigkeit von 30 N/mm2. Die herzustellende Estrichdicke hängt
hauptsächlich von der Zweckbestimmung des Raumes ab. In Wohngebäuden
muss die Mindestdicke eines Estrichs aus LITOCEM 30mm über den
Rohrschleifen betragen. Für Geschäfts- oder öffentliche Räume, die
wechselnde schwere Lasten aushalten müssen, muss die Dicke größer
ausfallen.
Trennmembran G-mat Durch Anwendung der Trennmembran G-mat direkt auf die Oberfläche des Estrichs wird ein Trennschicht zwischen Trägerlage und Keramikbelag gebildet, die in der Lage ist, die Verformungsspannungen aus den unterschiedlichen Wärmekoeffizienten der Materialien auszugleichen, was eine Estrichfuge überflüssig macht. In diesem Fall betrifft die Dehnungsfuge nur die Dicke der Fliese oder Natursteinplatte. Ferner kann sich in Abhängigkeit der besonderen Struktur von G-mat, die im unteren Teil durch eine Verbindung von Rillen gekennzeichnet ist, die Wärme gleichmäßiger ausdehnen und sich schneller Temperaturschwankungen anpassen. ![]() Heizbeginn Dieser
Vorgang kann nach 21 Tagen Trocknung beginnen, wenn eine herkömmliche
Zementmasse verwendet wird. Wenn der traditionelle Portland-Zement
durch LITOCEM ersetzt wird, kann die Zeitspanne auf 7 Tage verkürzt
werden. Der Heizbeginn startet mit einer Temperatur von 20-25°C, die
für mindestens 3 Tage beibehalten werden muss. Danach muss die geplante
Höchsttemperatur eingestellt werden, die wiederum für 4 Tage
beibehalten wird. Dieser Vorgang wird benötigt, damit die Trägerlage
alle Ausdehnungsbewegungen der Heizung ausführen kann, bevor der
Keramik- oder Natursteinbelag verlegt wird. Verlegung der Keramik- oder Natursteinbeläge Wenn
die Erstheizphase des Estrichs beendet ist, muss die Anlage
ausgeschaltet werden, und wenn die Temperatur des Estrichs wieder
Raumtemperatur eingenommen hat, kann mit der Verlegung des Keramik-
oder Natursteinbelags begonnen werden. In
den unten wiedergegebenen Tabellen sind die geeigneten Kleber für
Litokol in Abhängigkeit der Art des Belagmaterials und seiner Form
angeführt.
Verlegung und Verspachtelung Jeden Kleber, den Sie verwenden, wird mit einer Zahnspachtel ausreichender Größe aufgetragen, um eine vollständige Abdeckung der Fliesenrückseite zu erhalten. Für große Formate und im Fall von verstärkten Dünnfliesen muss die Klebemasse sowohl auf dem Trägerboden als auch auf der Fliesenrückseite doppelt aufgetragen werden. Eventuelle Stoßaufteilungen auf dem Estrich sind bei der Verlegung zu beachten. ferner müssen die Fliesen mit einem abstand von mindestens 5 mm von allen Wänden und und allen Bodenerhebungen verlegt werden. Alle Arten von Belagmaterialien werden mit Abstandsfugen, die ihrem Format entsprechen, verlegt. In der im Folgenden Tabelle sind die vorgeschriebenen Mindestfugenbreite in Abhängigkeit des Formats und des wärmenden Oberflächentyps wiedergegeben.
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Für die Verspachtelung der Fugen stellt Litokol seine Palette an Zementversiegelern mit den Namen Litochrom 1-6 und Litochrom 3-15 zur Verfügung, die nach der Richtlinie UNI EN 13888 beide zur Klasse CG2 gehören. Alternativ zu den Versiegelern auf Zementbasis könnte der Epoxydmörtel Litochrom Starlike zur anwendung kommen. Durch ihn erhält man Verspachtelungen von ästhetisch besonders anspruchsvollem Wert bei einer äußerst geringen Verschmutzungsneigung durch eine Schmutzaufnahme der Oberfläche, die gegen Null tendiert. Für die Versiegelung der Stoßaufteilungen können essigsaure Silikonversiegeler der Reihe Litokol/Otto Chemie verwendet werden, die in allen Farben der Zementversiegeler Litochrom 1-6 und des Epoxydmörtels Litochrom Starlikee zu Verfügung stehen. Im Fall von Natursteinen müssen Silikoversiegeler mit neutraler Vernetzung, wie unser Litosil Neutro zum Einsatz kommen.
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